Eric Poret und Philip Hause gewinnen das LK-Turnier der Teuto-Classics

v.l. Eric Poret, Timo Hehmann, Philip Hause, Dominik Konrad, Jörn Spreckelmeyer

Am vergangenen Wochenende, von Freitag den 11.9. bis Sonntag den 13.9. fand der 2.Teil der diesjährigen Teuto-Classics statt. Aufgrund der Hygienevorschriften hatte sich der Vorstand des Tennisvereins entschieden, dass DTB-Turnier der Herren von dem LK-Turnier der Herren 30 / Herren 40 zu trennen. Bei besten Wetterbedingungen traten insgesamt 27 Spieler an, 8 Teilnehmer starteten bei den Herren 30 und 19 bei den Herren 40.

Bei den Herren 30 gewann Eric Poret vom TSC Münster in einem hochklassigen Finale gegen Timo Hehmann von der Spvg. Niedermark mit 6-1,7-5. Die Nebenrunde gewann Vitus Broede vom VfL Kloster Oesede im Finale gegen Colin Westerheide vom TuS Borgloh.

Bei den Herren 40 siegte Philip Hause vom VfL Kloster Oesede.  Leider konnte Philips Endspielgegner, Jörn Spreckelmeyer, nicht zum Endspiel antreten. Im Halbfinale zog sich Jörn Spreckelmeyer eine Verletzung zu, so dass es nicht zum vereinsinternen Endspiel kam. Die Nebenrunde gewann Rene Tobergte von der Spvg. Niedermark in einem dramatischen Finale gegen Henrik Boymann vom VfL Kloster Oesede mit 6-4, 3-6, 12-10.

Bei der Siegerehrung zog Turnierleiter, Dominik Konrad, ein zufriedenes Fazit: Es war ein tolles Wochenende mit tollem Tennissport und äußerst fairen Spielen.  

Rene Roth erfolgreich bei den Landesmeisterschaften

Rene Roth (Im Bild rechts) konnte am vergangenen Wochenende die Herren 50 Konkurrenz des Tennisverband Niedersachsen-Bremen bei den Landesmeisterschaften auf der Tennisanlage des Osnabrücker TC gewinnen. Auf dem Weg zum Titel gewann Rene gegen Richard Petz mit 6-1, 6-0, bevor er im Viertelfinale den an 1 gesetzten Peter-Rene Kreißig mit 4-6,6-3,10-5 besiegen konnte. Am Sonntag kam es dann im Halbfinale zum Teaminternen Duell zweier Herren 40-Spieler vom VfL Kloster Oesede, zwischen Rene und Manuel Mummert. Rene gewann das Spiel gegen Manuel mit 6-2, 6-2 und traf im Endspiel dann auf den an 2 gesetzten Christoph Uleer.  In einem denkbaren knappen Endspiel konnte Rene mit 6-2,2-6 und 10-8 gewinnen.

Am kommenden Wochenende (11.9 - 13.9.) findet das LK-Turnier der Teuto-Classics in der Konkurrenz der Herren 30 / Herren 40 bei uns auf der Anlage statt, hier wird Rene dann als Landesmeister in der Herren 40 Konkureenz starten. Neben Rene haben bisher 6 weitere Spieler vom VfL Kloster Oesede für das Turnier gemeldet: Vitus Broede, Henrik Boymann, Philip Hause, Maxi Sperfeld, Jörn Spreckelmeyer und Jörg Tiemann

 Bericht vom Tennisverband

Belgischer Tennisprofi Gadamauri gewinnt die 24. Teuto Classics

von links nach rechts: Stefan Seifert, Buvaysar Gadamauri, Turnierleiter Dominik Konrad, Abteilungsleiter Wilhelm Grundmann

Der Vorstand der Tennisabteilung entschied sich erst Anfang Juli endgültig, die 24. Auflage des Herren-Ranglistenturnier des DTB tatsächlich auszurichten. Auf Grund der Corona-Pandemie mussten diverse Auflagen des Landes Niedersachsen und des Tennisverbandes TNB erfüllt werden. Bei der Erfüllung des Hygienekonzeptes sollten sowohl Spieler und Zuschauer geschützt werden. Wie in vielen anderen Bereichen auch, war dies nur mit erheblichen Mehraufwand zu stemmen. Abteilungsleiter Wilhelm Grundmann kümmerte sich um die Erfüllung der Auflagen. Auf der anderen Seite war frühzeitig erkennbar, dass in diesem Jahr ein großes Teilnehmerfeld am Start sein könnte. Turniere in Hannover und Rheine, die parallel stattgefunden hätten, fielen aus. Die Entscheidung zu spielen war goldrichtig! Mit 35 Spielern gab es eine Rekordteilnehmerzahl in der Geschichte des Turniers und mit Stefan Seifert vom Oldenburger TeV, Nr. 36 der Deutschen Rangliste und ehemalige Nr. 228 der ATP-Tennisweltrangliste, hatte ein Top-Spieler gemeldet. Nie zuvor hatte ein Spieler bei den Teuto Classics ein so hohes Ranking. Aber die Spielerliste hatte noch mehr zu bieten:

Marc Majdandzic, 15 Jahre alt und die Nr. 2 seines Jahrgangs in Deutschland und bereits die Nr. 203 der DTB-Erwachsenenrangliste. Er trainiert an der Tennisbase in Halle / Westf. und hat schon mit diversen Profis der Weltspitze trainiert und kann auch auf ein Showmatch mit Andre Agassi zurückschauen.

Frank Potthoff aus Osnabrück, 49 Jahre und ehemaliger Doppelweltmeister bei den Herren 35 und vielfacher Deutscher Meister im Seniorenbereich.

Luis Lentz, Nr. 96 DTB vom Bremer Tennis-Verein und der Belgier Buvaysar Gadamauri, Nr. 180 DTB, gemeldet beim TTC Brauweiler, waren die Nr. 2 und 3 der Setzliste.

Die Topspieler setzten sich in der 1. Runde souverän durch. Nur der junge Majdandzic verlor gegen Jannis Unland, Spvg. Haste, Nr. 449 DTB, in einem tollen Match.

Große Augen bekam die Turnierleitung am Freitag, als sie bemerkte, wer sich unter die Zuschauer gemischt hatte. Jan de Witt, aktueller Trainer von der Nr. 27 der Tennisweltranglsite, Nikoloz Basilashvili, hat auch schon mit Gil Monfils und Andrea Petkovic zusammengearbeitet. Er schaute sich das Spiel von Buvaysar Gadamauri an, der zukünftig an der Tennisbase in Halle / Westf. mit ihm trainieren wird.

Zudem mussten alle Teilnehmer am Freitag etwas Geduld mitbringen. Ein kräftiger Regenschauer sorgte für eine Unterbrechung. Das Team um Reimund Laermann und Franz Lammers, welches sich um die Plätze kümmerte, sorgte aber für eine schnelle Bespielbarkeit der Plätze. Dies wurde von den Spielern sehr positiv wahrgenommen.

Oliver Rischmann organisierte den Gastro-Bereich. Spieler und Zuschauer wurden an allen drei Turniertagen von vielen Helfern im Clubhaus mit belegten Brötchen, Spaghetti und natürlich Getränken versorgt.

Letztendlich spielten sich Seifert und Gadamauri ins Endspiel am Sonntag. In einem tollen Spiel, geleitet von der Stuhlschiedsrichterin Maren Neudeck, setzten sich der Belgier mit druckvollen Grundschlägen verdient mit 6:4 / 6:1 durch. Dies konstatierte auch der unterlegene Favorit: „Er hat richtig gut gespielt und keine Fehler gemacht“.

Letztendlich haben viele helfende Hände dafür gesorgt, dass Spieler und Zuschauer drei tolle Turniertage erlebt haben. Der Mehraufwand hat sich gelohnt und die lange Geschichte des Turniers um ein tolles Kapitel erweitert.

Nette Anekdote zum Schluß: der Sieger vergaß eine Tasche im Umkleideraum. Sein Bruder kam am Montag mit einem Klapprad aus Halle / Westf. gefahren und holte sie ab. „Das ist ein gutes Training“ wie er meinte und fuhr wieder zurück....

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